Eine Entwässerungsrinne nimmt Regenwasser von befestigten Flächen auf, bevor es an Fassade, Garagentor oder Haustür gelangt. Bei der Auswahl ist die wichtigste Frage: Was fährt oder läuft über die Rinne? Die Norm EN 1433 teilt Rinnen dafür in Belastungsklassen ein.
Klasse A15 – bis 1,5 Tonnen
A15 ist für Flächen gedacht, die nur von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden: Terrassen, Balkone, Gehwege, Gartenwege und Hauseingänge. Rinnen dieser Klasse sind meist aus Kunststoff (PP) mit Kunststoff-, verzinktem Stahl- oder Edelstahlrost oder als Schlitzrinne ausgeführt.
Klasse B125 – bis 12,5 Tonnen
B125 ist die richtige Wahl für Garageneinfahrten, Hofflächen und Pkw-Stellplätze. Typisch sind Rinnen mit Gusseisenrost oder besonders tragfähigem Rost.
Tiefe und Länge
Flache Rinnen (z. B. 63 mm) eignen sich bei geringer Aufbauhöhe, tiefere Rinnen (98 oder 148 mm) nehmen mehr Wasser auf. Viele Rinnensysteme lassen sich modular auf 1 bis 10 m verlängern und mit Stirnwänden und Ablaufstutzen ergänzen.
Tipp: Gefälle und Anschluss
Planen Sie die Fläche mit Gefälle zur Rinne und leiten Sie das Wasser über einen Ablauf in die Grundleitung, einen Sickerschacht oder ein Regenwassersystem weiter.
Passende Produkte
Alle Rinnen, Roste und Einlaufschächte finden Sie unter Entwässerungsrinnen.